XING Event erstellen und Werbung machen

Ich habe ein Active Sourcing MeetUp über XING Events erstellt und bin absolut überrascht von dem Ergebnis und der kostenlosen Reichweite.

Besonders für regionale Business Events scheint XING sehr gut zu funktionieren. Ich bin wirklich überrascht von der Reichweite. Mein Event wurde insgesamt 473 mal angezeigt und 127 User haben das Event besucht. Das finde ich absolut Wahnsinn. Und jetzt kommt das Beste, insgesamt 13 Teilnehmer haben sich für das Event angemeldet und das völlig kostenfrei.

Ich kann jedem empfehlen diese Events auch für die Gewinnung von potentiellen Mitarbeitern zu nutzen. Für insgesamt 30 Euro gibt XING auch Zugriff auf viele interessante Daten. Für mein nächstes Event werde ich auch mal die Premium Variante von XING Events testen um mal zu sehen wer aus dieser Region sich für meine Events interessiert und diese Personen dann ggf. noch besser abholen zu können.

Ohne Event Plus haben Sie keine genauen Zahlen und sehen die Besucher Ihrer Eventseite nur bedingt. Wenn kann man sich vorstellen, was ggf. passieren würde, wenn Sie ein Event in der Region planen und jeden Besucher des Events persönlich identifizieren könnten.

LinkedIn Profil richtig gestalten

LinkedIn gewinnt immer mehr Mitglieder. Auch für Recruiter in Deutschland wird dieser Kanal dadurch sehr interessant für die Gewinnung neuer Mitarbeiter.

Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie Du als Recruiter oder Sourcer mehr Rückmeldungen von Kandidaten bekommst und damit jede menge Arbeit sparst.

Das wichtigste, was aber von den meisten Recruitern und Sourcern überhaupt nicht beachtet wird ist das eigene LinkedIn Profil. Dabei ist das eines DER wichtigsten Faktoren für eine gute Response Rate. 

Viele Recruiter machen sich Gedanken darüber, was sie dem Applicant schreiben sollen. Wie also die richtige Erstansprache aussieht. VIEL wichtiger ist jedoch die Frage, wie die Person wahrgenommen wir die schreibt.

Dein Profil sollte unbedingt aussagen, dass DU ein EXPERTE in deinem Bereich bist. Der Leser, in dem Fall der zukünftige Kandidat wird vor einer Rückmeldung checken, ob es sich lohnt dir zu antworten.

Darum habe ich hier einige Tipps für die Gestaltung eines aussagekräftigen Profils auf LinkedIn gesammelt. 

1. Ein gutes Profilbild

Ein gutes Profilbild ist die erste und wichtigste Voraussetzung für eine hohe Response Rate.

Es lohnt sich sehr hier einen professionellen Eindruck zu erzeugen. Achte darauf, dass dein Gesicht darin sichtbar ist.

Im Idealfall sollte niemand anderes darauf zu sehen sein. Es muss nicht unbedingt immer ein schicker Anzug sein. Viel wichtiger ist, dass es authentisch bleibt.

Zum Beispiel ein Bild von Dir als Sprecher auf einer Veranstaltung, in deinem Büro oder mit einer Kaffeetasse mit dem Namen deines Unternehmens drauf? 🙂

Egal für was Du dich am Ende entscheidest, versuch es authentisch und echt zu halten, denn so schaffst Du es dich von den anderen anzuheben und in Erinnerung zu bleiben.

2. Dein Name im LinkedIn Account

Manchmal lese ich hinter dem Namen eines Users noch sein Unternehmen, oder andere Dinge, Symbole oder Ähnliches. Das ist Quatsch.

Benutze einfach deinen Namen und schließe deinen Jobtitel oder Ähnliches nicht mit ein. Damit Du für andere User auf LinkedIn leicht zu finden bist und es easy ist dich in Beiträgen zu markieren. Das ist das wichtigste dabei.

3. Die Beschreibung unten dem Namen

Dieses Feld eignet sich super gut für eine Zusammenfassung von dem was Du berufliche tust: Leistungen/Beruf/Einzigartiges Markenmerkmal (z.B.
„Kaffeesüchtiger Recruiter“)

4. Die LinkedIn Zusammenfassung

WIRKLICH WICHTIG!! Bitte teile Deine persönliche Geschichte darin und zögere nicht zu erwähnen, woran Du gerade arbeitest und warum Du auf LinkedIn bist. (Verbinden mit Gleichgesinnten, Finden von
einen Job, Suche nach Mitarbeitern etc.).

Was auch sehr gut ankommt ist eine Möglichkeit dich am Ende der Zusammenfassung zu kontaktieren zum Beispiel eine E-Mail.

Fügen Sie außerdem einige Medien in die Zusammenfassung ein, wenn Du kannst (persönliche Website, Features, Publikationen, Videos, etc.).

5. Deine Erfahrung

Hinter jeder Station in deinem Lebenslauf hast du die Möglichkeit deine Erfahrung und Aufgaben weiter auszuführen. Nutze diese Felder unbedingt, damit deine Zielgruppe besser versteht was du eigentlich tust.

Hier kannst Du ruhig etwas umfangreicher, aber trotzdem präzise beschreiben was dich ausmacht. Auch dieser Bereich ist vor allem relevant für SEO und die Findbarkeit deines Profils.

6. LinkedIn Empfehlungen

Dies macht tatsächlich einen großen Unterschied in der Findbarkeit deines Profils. Versuche Leute zu finden, mit denen Du in der Vergangenheit zusammengearbeitet hast, oder Personen, mit denen Du derzeit zusammenarbeitest und bitte Sie eine Empfehlung auszusprechen.

Du musst nicht darauf warten, dass Andere eine Empfehlung aussprechen, sondern kannst auch selbst aktiv werden. Wichtig dabei ist, nicht nur auf die Person bezogenes Feedback abzugeben, sondern auch auf die Fachlichen Skills einzugehen.

7. Veröffentlichungen

Wenn Sie Publikation vorzuweisen haben verlinken Sie diese unbedingt. Das macht schon einen sehr guten Eindruck. Du kannst aber auch einfach Publikationen anderer Autoren verlinken die dich zitieren, oder interviewt haben.

Es macht schon Sinn für die Reputation hier etwas verlinken zu können. Genau wie ich, ich baue mir gerade deinen Blog auf um jetzt und in Zukunft meine eigene Marke zu entwickeln. Das ist ein ganz schöner Haufen Arbeit, aber ich glaube es lohnt sich darin zu investieren.

8. Ehrungen & Auszeichnungen

Das ist als Berufsanfänger natürlich etwas schwierig, aber vielleicht hast Du im Studium ja ein Stipendium gehabt, oder ähnliches erlebt. Ganz egal wie klein es ist, es macht schon Sinn hier etwas reinzuschreiben.

9.Unternehmen/Projekte/Sprachen/Zertifizierungen/Kurse:

Für das Ranking sind alle diese Felder nutzlos, aber du kannst gerne ausfüllen um dein Profil zu vervollständigen und das All-Star-Ranking von LinkedIn abzustauben… (fühlt sich gut an!).

Suchergebnisse im XING Talentmanager sind limitiert

Angezeigte und tatsächliche Ergebnisse im XING Talentmanager sind limitiert. Es werden maximal 1998 Suchergebnisse angezeigt, ungeachtet der Zahl die oben in der Suche angegeben wird. Das sind immer genau 111 Seiten auf XING. Ob und welche Logik jetzt genau dahintersteckt, dazu wollte XING sich bisher zumindest auf meinen Kontaktversuch via Twitter nicht äußern.

Wenn Du das weißt, macht es für dich ab sofort keinen Sinn mehr mehr als 1998 Ergebnisse Anzeigen zu lassen. Generell kann ich sowieso empfehlen deine Suche viel weiter einzuschränken, ich finde es aber häufig auch mal interessant genau in solchen allgemeinen Suchen mal etwas zu schauen und Informationen über meine Zielgruppe zu sammeln.

Beispielsuche im XING Talentmanager wo es durchaus eine Relevanz hätte…

Stellen wir uns mal folgendes Szenario vor: Ich bin auf der Suche nach einem Softwareentwickler in Hamburg.

Ich möchte mir als Personaldienstleister vielleicht alle aktuell verfügbaren Softwareentwickler anzeigen lassen. Also suche ich zum Beispiel nach „Hamburg AND Software“ und lasse mir durch den Talentmanager die Suchergebnisse filtern, indem ich mit nur SWE anzeigen lasse, die sowohl ein gesteigertes Interesse an Jobs haben und angeben „Aktiv auf Jobsuche“ zu sein.

In diesem Szenario hätte ich 4297 Ergebnisse, bekomme aber von XING wieder nur die 111 Seiten angezeigt. Für das Geld was der Talentmanager kostet könnte ich doch eigentlich erwarten, dass ich den vollen Zugriff auf die Profile habe?

Content: Best Practices auf LinkedIn

Zusammenfassung der Besten Tipps und Hacks auf LinkedIn 

Dies ist eine Zusammenfassung der besten Praktiken zur Verwendung von LinkedIn. Diese Techniken haben bei mir funktioniert, also dachte ich, ich teile das mal 🙂

Ich ziehe hier mein Feedback aus 5 Monaten LinkedIn. Ich habe einige Dinge ausprobiert und mir mit ein paar Tricks bisher eine Community von 4500 Followern aufgebaut. 

Dafür ist vor allem die Erstellung von gutem Content relevant. Irgendwann in Zukunft möchte ich dafür auch dieses Blog mit einbinden. 

Mit gutem Content erreichen Sie mit etwas Glück sehr viele Menschen. Dafür braucht es etwas Kreativität und Einfallsreichtum. 

Ich habe weiter unten in diesem Postings alle Ideen für die Erstellung von gutem Content gesammelt. 

Ich blocke mir einen Nachmittag im Monat um die Inhalte für den nächsten Monat zu planen. 

Erstellung von Content

Erstellung von Beiträgen und Posts ist eine Möglichkeit um die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe zu bekommen. Dadurch wirst Du zum Influencer. In diesem Medium herrscht allerdings auch ein Kampf um die Aufmerksamkeit. Hier ein paar Tipps für Inhalte:

1. Informative Inhalte: Seien Sie die Person mit dem besten Fakten und neustem Stuff.

Hier Beispiele:

Diskussionsfragen (Erzählung gefolgt von einer Frage, die zu einer Antwort führt. Publikum zur Beantwortung in den Kommentaren)

Einen Artikel mit einem Original-Kommentar (mit einem Auszug aus dem Artikel oder Takeaways davon)

Eine Liste von Ratschlägen (z.B. 5 Möglichkeiten, Ihre Arbeit und Ihre persönliche Balance zu halten) und frage dann dein Netzwerk, welcher Punkt in der Liste fehlt. (z.B. was sollte #6 sein?)

Fachwissen in Kurzposts oder Videos (1-2 Minuten,
Untertitel einbinden, und um es authentisch zu halten – nicht stark bearbeitet)

Fragen zu Themen, die Du selbst nicht verstehst (z.B. kann jemand Erklären Sie mir, ob Bitcoin eine Blase ist)
das bringt gute Beiträge in den Kommentaren.

2. Inspirierender Inhalt: Bist Du der Typ mit den coolen Geschichten und Videos.

Eins vorweg. Es wird und kann auch nicht jedem gefallen was Du postet. Das ist so. Es gibt viele Menschen die gerne mit Dir interagieren, es wird aber auf der anderen Seite auch immer ein paar Menschen geben die genervt sind. Das ist aber auch ok. 🙂

Das hier ist meine erste – und einzige- Nachricht mit wo sich jemand über das beschwert was ich tut.

Aber nun einige Ideen für coole und inspirierende Beiträge.

Hier Beispiele:

Gute Geschichten/Videos: Analysiere z.B. Facebook oder Instagram auf virale Inhalte und posten diese Videos/Inhalte auf LinkedIn – (Natürlich unter Anerkennung von Originalquelle!!!) 🙂

Befragung von Bekannten und Weitergabe ihrer Geschichte in Kurzform
(mit einem Foto)

Auch wenn du niemanden kennst, teile ihre inspirierenden Zitate

Videos teilen (z.B. habe ich ein Big Bang Video auf LinkedIn geteilt)

Teilen Geschichten (z.B. über das indische Kind, das Google kürzlich eingestellt hat für eine Million Dollar).

3. Persönliche Anekdoten: Teile deine Reise – sowohl Höhen als auch Tiefen

Z.B. wenn Du bei Veranstaltungen sprichst, eine berufliche Hürde genommen hast, über eine Zeit reflektieren nachdem du gefeuert wurdest, schreib über die Zeit in der du diesen Job bekommen hast und wie es dir da ging.

Schreibe es so, als wäre es eine Geschichte und stellen Sie sicher, dass Du den Beitrag so formatierst, dass es einfach ist. (Am besten mobile responsiv.)

Dies ist gleichzeitig die schwierigste Art von Inhalten.

Du musst deine Deckung fallen lassen, sei 100%ig. ehrlich/authentisch und teilen deine eine Geschichte aus deinem Herzen (sowohl gute als auch schlechte Dinge).

Versuch dich darauf zu konzentrieren, Learnings gegen Ende der Geschichte anzubieten, damit die User nicht ständig nur deine tollen Geschichten oder Misserfolge hören, sondern auch etwas nehmen.

Ermutige deine Leser zu kommentieren!

Fazit

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten informiert zu sein und auch Ihre Zielgruppe zu informieren. Ich kann zum Beispiel auch die Verwendung von Google Alerts oder Reddit empfehlen. Weiterhin können Sie sich auf anderen Plattformen Inspirationen holten.

Prinzipiell habe ich beobachtet, dass persönliche, eher emotionalere Beiträge eher die Möglichkeit haben viral zu gehen und eine größere Zielgruppe zu erreichen.

Active Sourcing: Teilautomatisiert Zielgruppe auf XING besuchen

Regelmäßig und teilautomatisiert Profile auf XING besuchen und dabei einen guten Eindruck bei der Zielgruppe hinterlassen

Menschen sind soziale Wesen und mögen es, wenn wir uns für das interessieren was Sie tun.

Jeder Mensch ist eigentlich nur auf der Suche nach Anerkennung. So eine schnelle und unpersönliche Nachricht auf LinkedIn kann da schon ziemlich vernetzend sein. So hast Du keine Schnitte bei deinem Kandidaten. 

Im Active Sourcing kommt die Individualität häufig viel zu kurz und der Applicant fühlt sich nicht wertgeschätzt und gesehen. Die versendeten Nachrichten werden häufig als SPAM wahrgenommen.

SEHR VIEL SPAM IN SOZIALEN NETZWERKEN

Recruiter werden als lästig und schleimig empfunden. Nicht als etwas besonderes.

„Toll, ein Recruiter bietet mir einen Job an..!“

Das ist ein großes Problem und wirkt sich sehr stark auf die Response-Rate aus. Die Conversion ist schlecht und insgesamt macht es ja eigentlich auch niemandem so richtig Spaß. 

Noch krasser ausgedrückt ist eigentlich jede Nachricht, die als SPAM wahrgenommen wird imageschädigend für das Unternehmen und die eigene Reputation.

Ich persönlich mag es sehr gerne und bin auch sehr neugierig, wenn Personen mein XING Profil besuchen. Sogar XING selbst schreibt Basis Nutzern eine E-Mail wenn ein Recruiter auf Ihrem Profil war für einen Sales- Pitch für den XING PREMIUM Account.

Kandidaten werden Dich lieben! 🙂

Zeig liebe und bekomm liebe zurück!

Ich besuche das Profil von Kandidaten wiederholt bevor ich sie anschreibe. Einige können es nach dem ersten, oder dem zweiten Profilbesuche gar nicht mehr abwarten und kontaktieren mich sogar initiativ.

Cool, oder?

Damit Du das halbautomatisiert machen kannst und damit auch noch Zeit für anderen Recruiting Stuff hast, zeige ich Dir mein Vorgehen dazu.

Ich nutze dafür verschiedene Tools.

Den Chrome Browser & Microsoft Excel

Schritt für Schritt Anleitung um teilautomatisiert XING Profile zu besuchen.

Zunächst speichere ich die Links von spannenden Profilen in einer Excel Datei (schon das kann übrigens gegen die DSGVO verstoßen). Das speichern und grabben von URL´s ist übrigens mit ein bisschen Python Know-How gar nicht so schwer. 

Was wir genau machen möchten ist, eine Liste von Links in eine Excel Datei zu speichern und mit einem VBA Script automatisiert zu öffnen. 

Während Du dir einen Café holst, kannst Du also 100 XING Profile besuchen. Easy. ?? ??‍♂️

Du kannst aber auch einfach einen Haufen an Links aus der Google X-Ray Suche in ein Excel Sheet kopieren. 

Speicher alle Links und Profile die Du regelmäßig besuchen möchten in ein Excel Sheet ähnlich wie auf der Abbildung unten. Nutze dafür eine beliebige Spalte.

Das Skript wird jeden Link nacheinander in Ihrem Browser öffnen.

Jetzt müssen wir ein Excel Macro Skript mit VBA programmieren.

  • Klicke auf die Registerkarte Datei.
  • Klicke auf Optionen.
  • Klicke auf Menüband anpassen.
  • Aktiviere unter Menüband anpassen und unter Hauptregisterkarten das Kontrollkästchen Entwicklertools.

Jetzt sind die Entwicklertools auf Excel freigeschaltet. ??‍? ??‍? 

Der Spaß kann also beginnen…

Jetzt starte das Tool Microsoft Visual Basic for Applications.

Dort kopierst Du den VBA Code (unten) in das Fenster im Microsoft Visual Basic Editor. 

Ein Skript ist sozusagen eine Abfolge an Dingen die Excel automatisiert für uns bearbeitet. In diesem Fall einen Link nach dem anderen anklicken und im Browser öffnen. 

Vorher unbedingt in dem Browser auch in das XING Profil einloggen, damit die Links geöffnet werden können und der Besucher (Sie) zugeordnet werden können. 

Wenn Du eingeloggt bist und das Skript abspielst wird jeder dessen Profil du besuchst dich in seiner Liste haben. 

Ich würde darauf achten, immer nur maximal 50- 100 Links gleichzeitig zu öffnen. Sonst kann Ihr Computer/ Browser / Betriebssystem etwas überfordert sein. 🙂 

Sub OpenHyperLinks()
'Update 20141124
    Dim xHyperlink As Hyperlink
    Dim WorkRng As Range
    On Error Resume Next
    xTitleId = "KutoolsforExcel"
    Set WorkRng = Application.Selection
    Set WorkRng = Application.InputBox("Range", xTitleId, WorkRng.Address, Type:=8)
    For Each xHyperlink In WorkRng.Hyperlinks
        xHyperlink.Follow
    Next
End Sub

Jetzt am Besten kurz auf „Speichern“ drücken, damit nichts verloren geht.

Zum Ausführen, einmal in die Entwicklertools wechseln und auf das Icon mit den Makros klicken.

Wenn alles richtig gemacht hast, öffnet sich ein Feld. In diesem Feld kannst du dein abgesichertes VBA Makro ausführen.

Dort klicke auf Ausführen. Keine Angst, es geht nicht gleich los, du musst vorher noch bestimmen auf welche Zellen Excel dieses Skript anwenden soll. Wie oben schon geschrieben würde ich maximal 50-100 Profile gleichzeitig auswählen, sonst kann dein Rechner vielleicht Probleme bekommen. Dem wird bei der Aktion vermutlich eh schon etwas warm.

Wenn Dir meine Tipps gefallen würde ich mich sehr freuen von Dir zu lesen. Schreib mir gerne eine Nachricht mit Themen die Du Dir vielleicht noch wünscht.

Die wichtigsten Erkenntnisse zur Social-Media-Nutzung in Deutschland 2019

Social Media ist vor allem im Recruiting relevant

Für das Recuiting ist Social Media mittlerweile einer der wichtigsten Kanäle, trotzdem ist noch extrem viel Luft nach oben! Social Media ist aus vielen Geschäftsprozessen deutscher Unternehmen nicht mehr wegzudenken – sowohl im B2C- als auch B2B-Bereich. Speziell im Recruiting passiert aber noch sehr viel ohne einen wirklich Plan.

Mich hat mal interessiert, wofür Soziale Medien in Unternehmen eigentlich bisher so genutzt werden und welchen Stellenwert LinkedIn, Facebook, Twitter, YouTube und Co. für Kommunikation und Werbung?

Als erstes wurde ich da auf eine tolle Studie von dem Social-Media-Monitoring-Anbieter Hootsuite aufmerksam, die das Thema ähnlich meiner oben formulierten Fragestellung bereits mal ausgewertet hatten.

Was besseres kann gar nicht passieren! 🙂

In der von Hotsuite durchgeführten Studie wurden Social-Media-Verantwortliche aus mehr als 9.000 B2B- und B2C-Unternehmen und 19 verschiedenen Ländern um ihre Meinung gebeten. In Deutschland kamen 200 Experten zu Wort. Die Ergebnisse hat Hootsuite im „Social Barometer Report“ veröffentlicht.

Social-Media-Nutzung weltweit

Bevor ich auf die Social-Media-Nutzung in Deutschland eingehen, möchten ich kurz einen Blick auf die globale Szene werfen. Dabei zeichnet sich ein eindeutiges Bild bei den Einsatzzwecken von Facebook und Co. ab.

  • 90 Prozent für Markenaufbau
  • 71 Prozent für Community-Aufbau und -Pflege
  • 61 Prozent für Lead-Generierung und Vertrieb
  • 50 Prozent für die Gewinnung von Markterkenntnissen

Auch welche Social-Media-Kanäle in den Unternehmen am beliebtesten sind, hat Hootsuite zusammengetragen.


Facebook ist nach wie vor der beliebteste Social-Media-Kanal, gefolgt von Twitter und Instagram. Überraschend ist allerdings, dass Google Plus in der Markenkommunikation eine höhere Akzeptanz genießt als der Facebook Messenger und WhatsApp. Das dürfte sich aber jetzt 2019 sicherlich ändern! 🙂


(Foto: Screenshot / Hootsuite)

„Social Media spielt für Kunden bei der Online-Nutzung eine immer zentralere Rolle: Sie konsumieren damit Medieninhalte, suchen nach Informationen, fragen nach und erhalten Empfehlungen, sie fällen Kaufentscheidungen, sie treten mit Marken in Kontakt, um Hilfe zu erhalten und sie unterstützen ihre Lieblingsmarken“, fasst Penny Wilson, Chief Marketing Officer bei Hootsuite, die Erkenntnisse zur Social-Media-Nutzung zusammen.

Wichtige Erkenntnisse zur Social-Media-Nutzung in Deutschland

1. Recruiting

41 Prozent der befragten Unternehmen nutzen das Social Web hauptsächlich zur Personalbeschaffung. Weltweit sind es lediglich 35 Prozent. Bei Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern sind Facebook, Xing und Co. im Recruiting noch beliebter. Hier sind es in Deutschland fast 80 Prozent, weltweit nur 56 Prozent.

2. Lead-Generierung via Social Media

Bei der Lead-Generierung gibt es bei deutschen Unternehmen anscheinend erheblichen Nachholbedarf. Hier gaben nur 24 Prozent der befragten Unternehmen an, Interessenten über die sozialen Netzwerke zu gewinnen. Im weltweiten Vergleich fällt der Wert mehr als doppelt so hoch aus (49 Prozent).

3. Kundenservice

Auch beim Thema Kundenservice hinkt Deutschland im weltweiten Vergleich zurück. So verwenden nur 30 Prozent Social-Media-Kanäle, um mit Kunden zu interagieren. Weltweit sind dies immerhin fast 50 Prozent aller befragten Unternehmen.

4. Wettbewerbsfähigkeit und Relevanz

87 Prozent der Befragten gaben an, dass soziale Medien wichtig sind, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Vier von fünf Befragten gaben an, dass die Relevanz von Social Media in ihrem Unternehmen im vergangenen Jahr zugenommen hat.

5. Verantwortung und Auswirkung

67 Prozent der Befragten gaben an, dass Facebook, Twitter und Co. einen immer stärkeren Einfluss auf das Geschäftsergebnis ihres Unternehmens haben wird. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) antworteten, dass die Social-Media-Kanäle nicht mehr exklusiv im Verantwortungsbereich der Marketing-Abteilung liege.

6. Auswertung und Analyse

Obwohl sehr viele Unternehmen bereits soziale Medien einsetzen, gaben 58 Prozent an, dass sie Schwierigkeiten dabei haben, den Erfolg ihrer Maßnahmen zu messen. Etwa die Hälfte hat Probleme damit, die Daten zu verstehen und daraus Erkenntnisse abzuleiten.

Fazit

Aus dem „Social Barometer Report“ von Hootsuite können wir für die Social-Media-Nutzung in Deutschland folgende Rückschlüsse ziehen:

  1. Deutsche Unternehmen sind in den sozialen Medien endlich angekommen. Eine professionelle und vor allem zielgerichtete Nutzung, die die Performance der Maßnahmen misst, ist jedoch größtenteils nicht vorhanden.
  2. Die Vermutung liegt nahe, dass der Bedarf an Experten in den Bereichen Social Media und Online Marketing immer noch gravierend hoch ist.
  3. Trotz allem sehen wir eine positive Entwicklung und eine zunehmende Akzeptanz. Jedoch müssen die deutschen Unternehmen hier noch intensiv investieren und gut ausgebildete Spezialisten einstellen, um den Abstand zu gut aufgestellten Mitbewerbern zu verringern.

Die besten deutschen Active Sourcing-Kanäle

Recruiter können überall dort aktiv nach potentiellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchen, wo Ihre Zielgruppe sich online bewegt. Die Wahl des richtigen Mediums wird von der zu rekrutierenden Zielgruppe bestimmt.

War früher das Zeitungsinserat das Medium der Wahl, gibt es heute unzählige Kanäle und Möglichkeiten zur Gewinnung von Personal.

Häufig findest Du deine Zielgruppe auf zweckgebundenen Plattformen. Dazu zählen Netzwerke, Internetseiten, Foren oder Blogs.

Prinzipiell ist alles denkbar und im Sourcing wird der richtige Instinkt auch meistens belohnt. Es lohnt sich einen guten Riecher zu haben und eben Dinge zu tun, die andere vielleicht nicht machen.

Im folgenden findest Du die 20 relevantesten Active Sourcing Kanäle für Deutschland.  

20 Active Sourcing Kanäle

1. XING

XING ist das bekannteste Business Netzwerk in Deutschland darum auch einer der effektivsten und am häufigsten genutzte Kanal für Active Sourcing. Es eignet sich, weil viele Personen in diesem Netzwerk angemeldet sind und Sie daher eine große Zielgruppe erreichen können.

XING bietet Unternehmen einen gesonderten Zugang und ganz nebenbei auch ein echt nützliches Projektmanagementtool fürs Recruiting.

2. LinkedIn

LinkedIn ist weltweit der Platzhirsch der Businessnetzwerke.

Auch in Deutschland holt das Netzwerk kräftig auf und eignet sich daher auch für die Gewinnung von zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Besonders in den technischen Bereichen, aber auch in Jobs mit internationalen Fokus kann das Netzwerk punkten.

Ich selbst habe im September 2017 angefangen LinkedIn intensiver zu nutzen und bin bis heute ein sehr großer Fan dieser Plattform.

In der Grafik unten sehen Sie die Ergebnisse aus einer Suche nach Mitgliedern in Deutschland mit der Profilsprache deutsch. Mit 6.243.099 Nutzer muss sich das Netzwerk wirklich nicht verstecken.

LinkedIn bietet wie XING auch optimale Bedingungen für einen guten Active Sourcing Prozess. Ich finde das Recruiter Toll mittlerweile sogar etwas übersichtlicher und Userfreundlicher als das von XING.

3. Facebook

Da wo Kandidaten sind, können Sie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen.

Facebook ist das größte private Netzwerk und eignet sich auch hervorragend für die Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Unternehmen haben auch hier die Möglichkeit, sich zu präsentieren und z.B. Stellenanzeigen zu veröffentlichen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, durch eine Jobgruppe auf ein Unternehmen aufmerksam zu machen.

Anders als bei XING oder LinkedIn gibt es bei Facebook kein eigenes Tool für die Suche. Aber auch durch einen X-Ray Search lassen sich spanende Profile entdecken.

4. Google

Als größte Suchmaschine eignet sich natürlich auch Google für das Active Sourcing.

Hier können Sie mit booleschen Operatoren sehr gute Ergebnisse erzielen. Google ist im Bereich Active Sourcing ein sehr mächtiges Werkzeug und kann sich besonders für KMUs lohnen, weil diese häufig die hohen kosten von den Plattformen wie XING und LinkedIn scheuen.

Über Umwege können auch über Google excelente Ergebnisse erziehlt werden. (Growth Hacking)

5. Twitter

Twitter ist ideal zur Gewinnung von Fachkräften, vor allem aber auch für das Thema Employer Branding.

Durch ehrliche Kommunikation können Sie sich dort eine größere Anzahl an Followern aufbauen und so gezielt in Ihrer Zielgruppe kommunizieren.

Im Prinzip eignet sich Twitter ideal um dort seine eigene Personen- Marke aufzubauen. Es gibt Ihnen aber auch die Möglichkeit, Ihre Stellen zu teilen, mit Kandidaten zu interagieren und ein wenig von der Persönlichkeit Ihres Unternehmens zu zeigen.

6. Blogs

Blogs sind Websiten wie diese. Seiten, wo sich Menschen aufgrund einer Leidenschaft mit Themen beschäftigen. Über eine gezielte Googlesuche lassen sich sicherlich einige Influencer in Ihren Bereichen identifizieren. Mit der Hilfe von Blogs können Sie Kandidaten optimal aus verschiedenen Bereichen finden.

Beispielsweise können Sie auf einer Blogging-Plattform wie Blogger.com oder WordPress.org nach einem Blogger an einem bestimmten Ort suchen, der über eine bestimmte Branche schreibt.

7. YouTube

Youtube ist eine Plattform für Videos. Diese haben heute sehr große Reichweiten und werden von Millionen von Menschen in Deutschland tätlich genutzt.

Youtube gehört nach Google zu der am Meisten aufgerufenen Website in Deutschland. (Wir haben ja weiter oben gelernt, dass da wo User sind, ist auch eine gute Plattform für Active Sourcing :-))

Du kannst nicht nur mit Videos potenzieller Kandidaten interagieren und diese kommentieren, sondern auf YouTube eigene, auf Recruiting oder Employer Branding fokussierten Videos veröffentlichen.

Edaka hat hier zum Beispiel immer ein ziemlich gute Händchen mit den Clips und erreicht bis zu 500.000 Views. Das ist Wahnsinn!

8. Reddit

Reddit ist ein Social-News-Aggregator, eine Website, auf der registrierte Benutzer Inhalte einstellen bzw. anbieten können.

Bei Reddit ist es wichtig, dass Du nicht einfach Stellenanzeigen veröffentlichst, sondern auch regelmäßig etwas zu relevanten Diskussionen und Inhalten beitragen. Keiner mag Werbung, das gilt auch in diesem Netzwerk.

Ein Inhalt kann entweder aus einem Link oder einem Textbeitrag bestehen. Andere Benutzer können die Beiträge als positiv oder negativ beurteilen. Die Bewertungen beeinflussen, welche Position der Beitrag auf der jeweiligen Reddit-Seite sowie der Startseite einnimmt.

9. Nischenforen/ Nischenwebsiten

Es gibt zu fast jedem Thema auch Nischenforen, oder Internetseiten die in diesen Bereichen dem Austausch dienen.

Auf diesen Seiten erreichst Du wunderbar deine Zielgruppe und kannst viel über die Bedürfnisse, Wünsche und Beweggründe lernen. Auf diese Seiten kann man auch direkt mit Usern in Kontakt treten, oder Informationen auch für andere Kanäle benutzen.

Einen guten Einstieg findest Du über Google oder auch Facebookgruppen zu den gewünschten Themen.

10. WhatsApp

WhatsApp als die Kommuikationsplattform kann auch für das Active Sourcing genutzt werden.

Zum einen durch den Beitritt zu relevanten Gruppen und zum anderen durch die Kontaktaufnahme mit den Kandidaten durch die Veröffentlichung von Inhalten.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung der WhatsApp Business App, die eine einfachere Kommunikation mit potenziellen Kandidaten durch die Verbindung mit Facebook ermöglicht.

Hier könnte es speziell zum Thema DSGVO jedoch ggf. Probleme geben. 🙂

11. Instagram

Neben Facebook oder Twitter sind sehr viel User (zum Teil auch beruflich) auf Instagram zu finden. Mithilfe von #Tags kannst Du hier zu unterschiedlichen Themen Informationen und Personen identifizieren und ggf. auch direkt ansprechen.

Das positive an diesem Kanal ist, dass er noch nicht so viel für die Personalgewinnung genutzt wird und eine erfrischende Nachricht sicherlich eine entsprechend hohe Response-Rate generieren kann.

12. Pinterest

Je nach Zielgruppe kann die Wahl des Kanals auch mal ein Genderspezifisches Thema sein.

Wenn deine Zielgruppe weiblich ist, sollte Pinterest unbedingt Teil deines Active Sourcing-Strategie sein. Speziell auch für Stellenanzeigen kann das sehr nützlich sein.

13. Snapchat

Snapchat ist ein Phänomen, was viele auch ende zwanzig, Anfang dreißigjährige nicht verstehen. Für eine junge Zielgruppe ist Snapchat jedoch genau der richtige Ort. Dann ist Snapchat vielleicht der richtige Ort für Dich. Fast die Hälfte der User auf Snapchat sind zwischen 17 und 24 Jahre alt, was es zu einem großartigen Active Sourcing-Tool für das Erreichen der jüngeren Generation macht.

14. StackOverflow

Stack Overflow ist eine Internetplattform, auf der angemeldete Benutzer Fragen zum Thema Softwareentwicklung stellen können.

Da dort viele Softwarentwickler und IT-Profis angemeldet sind, eignet sich diese Plattform auch ideal für das Active Sourcing von Programmierern und Entwicklern.

Du kannst nach Kandidaten auf der Grundlage von Qualifikationen suchen und hast dann sofort einige Beispiele für die Qualität ihrer Arbeit.

15. Slack

Slack ist ein Ort um zusammenzuarbeiten. Menschen auf der ganzen Welt können über die Plattform miteinander kommunizieren.

Das Tool ‚Slack‘ bietet Dir nicht nur die Möglichkeit, intern mit deinen Kollegen zu kommunizieren, sondern bietet ebenso verschiedene Communities, in denen Du an Diskussionen teilnehmen und mit relevanten Fachleuten chatten können.

16. Flickr

Für kreative Tätigkeiten wie Fotografen oder Grafiker kann Flickr ein nützlicher Kanal sein.

Du kannst nach Personen mit einer bestimmten Berufsbezeichnung suchen und auch ein Beispiel für ihre Arbeit erhalten.

(Flickr ist auch wieder ein Beispiel für eine Community, an die man im klassischen Active Sourcing garnicht denkt.)

18. Ebay Kleinanzeigen

Über Ebay Kleinanziegen lassen sich nicht nur gebrauchte Möbel oder Kinderspielzeug kaufen, auch Wohnungen und sogar Jobs werden dort inseriert.

Häufig findest Du sogar die Telefonnummern der jeweiligen Zielgruppe. Hier kann man einfach mal etwas kreativ sein, und zum Beispiel ein für Ihre Zielgruppe relevantes Angebot einstellen und statt die Ware zu offerieren charmat auf ein Jobangebot hinweisen.

Alles schon ausprobiert. Funktioniert 🙂 Hehe

19. GitHub

Die englische Seite GitHub ist eine weitere großartige Möglichkeit, nicht nur die Arbeit der Entwickler zu sehen, sondern sie auch zu rekrutieren.

Wie Flickr ist GitHub auch eine Seite, die bisher noch kaum für die Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benutzt wird und bietet daher sehr großes Potential.

20. Tinder

Tinder ist die DatingApp und da Jobsuche vergleichbar mit Partnersuche ist, bietet sich diese Plattform natürlich auch für die Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an.

Je nach Zielgruppe könnte das Thema durchaus interessant, vor alle aber mit Sicherheit amüsant werden.

Wie funktioniert der LinkedIn Algorithmus wirklich?

LinkedIn Algorithmus verstehen und Deine Zielgruppe viel besser erreichen

LinkedIn ist vom Aufbau vergleichbar zu Facebook. Hier gibt es mehr parralelen als zu XING. Zwar sind XING und LinkedIn beides Business Netzwerke, den Homepage-Feed beherrschen allerdings eher Facebook und LinkedIn (Sorry XING, aber dein Feed ist echt uncool).

Der Feed auf LinkedIn verhält sich ähnlich wie der Facebook-Feed.  Du kannst Updates von Kontakten oder von Deinen angezeigten Seiten sehen.

Du wirst jedoch feststellen, dass Ihr LinkedIn-Feed nicht standardmäßig alles anzeigt, was dein Netzwerk veröffentlicht.

Dies liegt daran, dass nur Inhalte angezeigt werden, die Ihrer Meinung nach für Dich relevant sind.

Das was „interessant“ ist, entscheidet also der Algorithmus. Der kann gut, oder böse zu deinem Content sein. 🙂

Hinweis: Benutzer können die Beiträge, die sie sehen möchten, basierend auf der Aktivität „Zuletzt“ wechseln (dies muss jedoch manuell erfolgen).

In diesem Artikel lernst Du, wie deine Beiträge durch den LinkedIn Algorithmus so bewertet werden und wie du das als Content-Ersteller vielleicht auch beeinflussen kannst.

Wie funktioniert der LinkedIn Algorithmus?

Der Sinn hinter dem Algorithmus von LinkedIn besteht darin, dem User den für Ihn am relevantesten Inhalt auszuspielen. Der Feed soll für jeden User interessant sein.

Zum Verständnis der Funktionsweise wurden von LinkedIn selbst zahlreiche Artikel veröffentlicht. Ich fasse diese Artikel und meine Erfahrungen in diesem Artikel auch noch mal auf deutsch zusammen.

Das was der LinkedIn Algorithmus in jedem Fall verhindern möchte ist Spam!

Dieser Filter sortiert:

  • Ob Ihr Content im Feed angezeigt wird (selten wird er jedoch gelöscht)
  • Wie weit ein Publikum innerhalb von LinkedIn erreicht wird (der wichtigste Teil)
  • ob Du als Spam-Nutzer ausgeschlossen wirst  (auch selten)

Das folgende Diagramm zeigt, wie der LinkedIn-Algorithmus im Feed funktioniert, und zeigt die vier Stufen des Inhaltsüberprüfungsprozesses:

Diese Phasen sind natürlich nicht vollständig sequenziell oder geteilt. Mehrere Faktoren beeinflussen, wie weit sich ein Beitrag im gesamten Netzwerk ausbreitet. Diese algorithmischen Entscheidungen werden im Laufe der Zeit getroffen, wobei der Beitrag manchmal vor- und zurückbewegt wird.

Ich erkläre jetzt mal Schritt für Schritt, was LinkedIn mit Ihrem veröffentlichen Betrag macht.

Stufe 1: Automatisierter Check 

Der gepostete Content durchläuft einen ersten computergesteuerten Filter. Jedes Mal, wenn Sie ein Beitrag auf LinkedIn veröffentlichen (auch wenn es sich um ein Bild handelt), ordnet ein Bot den Inhalt sofort in eine von drei Kategorien ein: 

  • “spam”
  • “low-quality”
  • “clear”

Unser Ziel ist es immer in der  Kategorie „clear“ zu sein.

Wenn aus irgendeinem Grund Ihre Inhalte jedoch in die Kategorie „low-quality“ eingestuft werden, haben Sie möglicherweise noch Hoffnung und können trotzdem zu den nächsten Schritten übergehen.

Stufe 2: Der Inhalt wird vorübergehend im Feed gelassen – die Interaktionen werden  gemessen

Der veröffentlichte Beitrag wird in dieser Phase der Zielgruppe gezeigt. Likes, Kommentare und Freigaben signalisieren dem Algorithmus an dieser Stelle, dass der Content gut genug ist um in die dritte Stufe des Spam Filters zu kommen.

Wenn in dieser (oder auch anderen Phasen) User Ihren Beitrag als SPAM Kennzeichnen, oder vom Feed ausblenden, weil er diesen nicht sehen möchte, bewertet der Algorithmus dieses negativ.

Um zu verhinder, dass Unser Deinen Beitrag im Feed verstecken solltest Du unbedingt die folgenden Fragen mal durchgehen:

  • Ist mein Beitrag nervig oder beleidigend?
  • Poste ich das gleiche jetzt schon zum wiederholten mal?
  • Würden sich die Menschen in meinem Netzwerk um diesen Beitrag liken?
  • Ist mein Beitrag so einzigartig, dass ihn User teilen?
  • Ist mein Beitrag für das Berufsleben anderer relevant?

Ihre Antworten auf die Fragen oben sind ein wesentlicher indikator für ein gutes Ranking bei LinkedIn. Nachfolgend findest Du weitere Tipps zum Hacken des LinkedIn-Algorithmus.

Stufe 3: Der Inhalt besteht eine computergestützte Überprüfung der Viralität

Nachdem User sich mit Deinem Inhalt befasst haben, um den Qualitätsfaktor zu signalisieren, sucht der Algorithmus nach Hinweisen auf die Qualität des Posters und des Netzwerks des Posters, um festzustellen, ob der Inhalt Spam ist oder nicht.

Dies liegt daran, dass ein Spammer möglicherweise Müll geschrieben und Hunderte anderer Spam-Accounts dazu gebracht hat, den Post innerhalb einer Stunde zu liken und zu kommentieren.

Neben der Überprüfung Deiner Glaubwürdigkeit kann der Algorithmus in Schritt 3 auch die Relevanz und Nützlichkeit der Post an das Netzwerk (d. H. Die Verbindungen und die Follower, die die Post in ihren Feeds erhalten) bestimmen.

In dieser Phase entscheidet auch der Algorithmus, ob er den Inhalt „herabstufen“ soll, und ihn in die Warteschlange zurückschickt, um eine weitere Chance auf Glaubwürdigkeit zu gewinnen.

Wenn Dein Beitrag „verdächtig“ erscheint, der Algorithmus jedoch keinen endgültigen Aufruf machen möchte (wodurch Sie den Zweifel nutzen können), bleibt er im Feed, wird jedoch nicht sehr hoch oder sehr häufig angezeigt.

PRO TIPP: Deshalb ist das Posten zum richtigen Zeitpunkt wichtig. Außerdem ist es wichtig, Deine Schlagzeilen und Bilder für die Klickrate (Click-through-Rate – CTR) zu optimieren. 

Stufe 4: Der Inhalt wird von menschlichen Redakteuren geprüft

Die Einzigartigkeit des LinkedIn-Algorithmus besteht darin, dass er echte Menschen verwendet, um durch Nutzer erzeugte Inhalte zu filtern und mehr darüber zu erfahren, was einen Beitrag bemerkenswert macht (oder nicht).

In dieser Phase bestimmen diese Menschen, ob Ihr Beitrag wertvoll genug ist, um im LinkedIn-Feed angezeigt zu werden.

Wenn Ihr Posting weiterhin ankommt, wird der Zyklus fortgesetzt und es wird immer wieder angezeigt.

Es gibt viele Spekulationen, dass zu diesem Zeitpunkt, wenn Ihr Inhalt erstaunlich ist, dies möglicherweise einen Schub erhält und mehr Menschen erreicht. Es kann sogar auf einem LinkedIn-Kanal angezeigt werden.

Schauen Sie sich den Beispielbeitrag unten an. Zum Zeitpunkt des Screenshots war er zwei Monate alt. Es gab jedoch viele Vorlieben und Kommentare (d. H. Signale für die Einbindung von LinkedIn). Es wurde auch von jemandem in meinem eigenen Netzwerk geliket und war relevant für den Inhalt meines persönlichen Profils (z. B. Personalgewinnung).

 

Regionale Audience durch Meetup.com

Über Meetups regional ein Thema bewerben und Ihre Zielgruppe erreichen

Ich habe gerade das Ziel, mir eine eigene „Personal Brand“ im Bereich Active Sourcing aufzubauen.

Das soll mir helfen, langfristig besser zu rekrutieren.

Der Gedanke dahinter ist Reputation und Trust im Internet.

Damit Sie sich eine regionale Marke aufbauen können, sind regionale Events sehr gute Idee.

Damit können Sie perfekt Ihre Netzwerk aufbauen.

Achten Sie jedoch darauf, dass es KEINE Sales Veranstaltung ist.

Es ist einfach ein Treffen mit interessanten Menschen.

Menschen lernen kennen welche Probleme Sie lösen können.

Ich kann sehr empfehlen als Besucher oder Veranstalter solche Events zu besuchen/veranstalten und sich ein Netzwerk aufzubauen.

Das sollte jeder Netzwerker parallel zu dem Netzwerkaufbau mit XING, LinkedIn oder auch durch Facebookgruppen.

In meiner Region habe ich hier nichts gefunden und damit selbst ein Meetup ins leben gerufen.

Dadurch habe ich eher zufällig herausgefunden, dass dieses auch bei Google extrem gut auffindbar ist.

Platz 1 bei dem  Suchbegriff Active Sourcing Hannover !!

Ranking auf Google zum Thema Active Sourcing

Über die Internetseite https://www.meetup.com können Sie sich einen eigenen Account anlegen und nach Veranstaltungen in Ihrer Region suchen.

Speziell im Berech Informatik, Digitalisierung und StartUps finden Sie dort sehr viele interessante Meetups.

Im Bereich Personal/ HR sah das jedoch etwas anders aus, darum habe ich selbst ein Meetup gegründet.

Natürlich ist Active Sourcing noch ein relativ kleines Thema, dennoch hat mich das Ergebnis tatsächlich selbst etwas überrascht.

Wie bin ich bei der Gründung eines regionalen Meetups vorgegangen?

In kleinen Nischenthemen kann es sehr wertvoll sein, sich regional zu vernetzen.

Dadurch bin ich auf Meetup.com aufmerksam geworden.

Hier finden Sie mein Meetup zum Thema Active Sourcing in Hannover

Das Ziel von Meetup ist es, Menschen im wirklichen Leben anhand geteilter Leidenschaften oder Identitäten zusammenzubringen.

Auf der Internetseite heißt es dazu:

Meine Learnings aus den bisher veranstalteten Meetups

 

Case Study Active Sourcing (Ansprache)

Ich habe 100 XING Nachrichten analysiert…

Das Schwierigste am Active Sourcing?

Meiner Erfahrung nach eine gute Response Rate!

Dafür muss ein Sourcer NUR die fu**ing richtigen Fragen stellen!

Nicht so schwer, oder?

Trotzdem habe ich beobachtet, dass viele einfach nur Bulls**t schreiben. (Sorry)

Damit meine ich nicht mal standardisierte und wenig angepasste Nachrichten, sondern eigentlich eher ein absolut fehlendes Verständnis von dem was eigentlich funktioniert!

Damit ich eine gute Response Rate erhalte, brauche ich eine gute Strategie.

…und Taktik!

„Strategy without tactics is the slowest route to victory. Tactics without strategy is the noise before defeat.“ – Sun Tsu

Leider ist das Gegenteil der Fall!

Das habe ich in meinem Test leider festgestellt.

Schlecht für die Reputation der Recruiter!

Glaubt man Google haben Recruiter diese sowieso schon längst verloren.

Recruiters are..

Ok, lassen wir das!

Ich habe 100 XING Anschreiben von Recruitern analysiert ? ?

Ich arbeite jetzt seit 3 Jahren im Active Sourcing.

Ich selbst habe auch schon einige Nachrichten von Recruitern bekommen.

Super cool war das aber alles nicht.

Ich wollte wissen was die Konkurrenz so macht.

Darum habe ich einen befreundeten Softwareentwickler gefragt, ob er mir seine Anschreiben aus dem letzten 1,5 Jahren zur Verfügung stellen kann. (Fake Profil auf XING anzulegen ist nämlich nicht erlaubt *hust*)

Was ich rausgefunden habe hat mich schockiert! 

Nur 90% aller Nachrichten waren direkte Jobangebote ?‍♂️

Gut, diese Grafik ist vielleicht noch etwas erklärungsbedürftig…

Was meine ich damit?

90% aller vom Applicant empfangenen Nachrichten waren nur umformulierte Stellenangebote.

Vielleicht vorgelagert mit einer kleinen Vorstellung der Person.

Hier ein anonymisiertes Beispiel:

Schönen guten Tag, Mein Name ist [Vorname][Name] und ich arbeite als Research Associate für unseren Head of Research bei der [Unternehmen]. Zunächst würde ich gern unser Haus vorstellen. Die [Unternehmen] ist ein auf die Banking-, Versicherungs- und IT-Industrie spezialisierter Headhunter. Zu unseren Kunden zählen namhafte nationale und internationale Versicherungen, Banken, Wertpapierdienstleister und IT-Konzerne. Warum ich Sie kontaktiere? Weil Ihr Profil sehr gut zu einer Stelle in meinem Portfolio passt. Aktuell suchen wir für unseren stark wachsenden und sehr namhaften Mandanten nach einer engagierten Persönlichkeit, die über fundierte [Skill]Kenntnisse verfügt und aus dem Umfeld der Entwicklung stammt. Des Weiteren suchen wir nach Kenntnissen, welche ich deckungsgleich aus Ihrem Profil entnehmen durfte. Hiermit wären Sie für die Umsetzung komplexer und innovativer Lösungen in den Bereichen der IT- und Finance-Schnittstelle verantwortlich. Mithilfe Ihrer Expertise haben Sie die Möglichkeit, Projekte in der Finanzbranche zu begleiten und weiterzuentwickeln, was die Aufgabe als stets abwechslungsreich und herausfordernd gestaltet. Die Hauptaufgabe Ihrerseits ist die Analyse von Unternehmensstrukturen der Kunden des Mandanten. Außerdem erstellen Sie innovative Lösungen für die Entwicklung und das Design der vom Hause erstellten Anwendungsarchitekturen. Hierbei setzt der Mandant auch Freiraum für eigene Ideen, welche gerne dem Vorstand präsentiert und dann gemeinsam weiterentwickelt werden. Ein weiterer Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit liegt zudem auf IT-Strategieprojekten, welche sich unter anderem auf die Felder der Digitalisierung und Regulatorik beziehen. Neben spannenden Projekten und anspruchsvollen Aufgaben, bietet Ihnen unser Mandant ein überdurchschnittliches Gesamtpaket mit zahlreichen Zusatzleistungen (wie einen kostenlosen Hemdenreinigungsservice, Sabbatical, Firmenwagen, Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten, Homeoffice, …). Nicht ohne Grund wurde er mehrfach zu einem der Top-Arbeitgeber Deutschlands gewählt und trägt für sein Arbeitsklima, die Unternehmensstruktur und das Wohlbefinden seiner Arbeitnehmer unzählige Preise und Auszeichnungen. Sie haben klar definierte Aufstiegschancen, einen Schulungskatalog mit rund 200 Seminaren, welche natürlich vom Arbeitgeber bezahlt werden. Alles in allem erfüllt es mich mit Freude, Ihnen diesen Arbeitgeber vorstellen zu dürfen. Ich würde mich freuen, wenn wir Ihnen weitere Details zu den Positionen sowie zu unserem Auftraggeber im Rahmen eines unverbindlichen Telefonates erläutern dürfen. Somit könnten Sie sich ein konkretes Bild über dieses Haus schaffen. Selbstverständlich würden wir Ihnen auch unseren Auftraggeber namentlich nennen, damit Sie all die beschriebenen Auszeichnungen auch auf eigene Faust erblicken können. Falls Sie glauben oder meinen, die Stelle passe nicht für Sie, kennen Sie vielleicht jemanden, der sich über diese Möglichkeit freuen würde? Viele Grüße[Vorname][Name] [Handynummer]Gerne können Sie sich auch direkt an meinen Vorgesetzten wenden: [E-Mail]

Haben Sie die Nachrichten durchgelesen?

Richtig!

Niemand wird sich das durchlesen!

Es ist eigentlich mittlerweile für Menschen unmöglich so etwas zu konsumieren.

[mindestens] 90% aller Applicants werden die Nachricht mobile konsumieren.

Mit dieser Form von Ansprache ist eine Response quasi ausgeschlossen!

45 % aller Jobangebote waren ohne regionalen Bezug zum Applikant

In bestimmten Branchen, Gehaltsklassen oder Jobs ist es bestimmt denkbar, dass sich jemand dafür auch regional verändert. Meiner Erfahrung nach sind die Gründe dafür allerdings weniger monetär, sondern häufig vielmehr der Liebe geschuldet.

Fast 50 % aller Nachrichten hatten keinen regionalen Bezug zu denen des Applicants.

Klar besteht Bedarf auch in anderen Regionen, aber die Wahrscheinlichkeit jemanden mit dem Skillset in eine andere Region zu vermitteln ist quasi ausgeschlossen.

Trotzdem spricht somit jede zweite Nachricht nicht das Problem des Applicants an.

86 % aller Nachrichten von Personaldienstleisteren

Nur 14 von 100 Nachrichten waren direkt von Unternehmen die Mitarbeitern suchen.

86 der geschrieben Nachrichten waren von Personalberatern oder Personaldienstleistern.

Die Direktansprache über XING wird demnach nur sehr selten von Unternehmen selbst genutzt.

Hier besteht m.E. nach ein riesiges ungenutztes Potential.

Fazit und Auswertung meiner Untersuchung ? ? ?

Ich habe 100 Nachrichten analysiert und enormes Verbesserungspotential identifiziert.

Hier meine drei Handlungsempfehlungen in der Direktansprache für eine Steigerung für die Response-Rate.

1 . Hören Sie auf mithilfe von Stellenanzeigen in Sozialen Medien zu kommunizieren. Die durchschnittliche länge einer XING Nachricht passt nicht annähernd auf einen mobile Device!

2. Sprechen Sie Kandidaten nur mit einem regionalem Bezug an. Sollte dieser nicht passen, begründen Sie ausführlich warum der angesprochene Applicant die Region für Ihre Stelle wechseln sollte.

3. Trauen Sie sich als Unternehmen auch mal in die Sozialen Netzwerke wie LinkedIn oder XING, da spielt die Musik und über diese Kanäle werden Sie in Zukunft Ihre offenen Vakanzen besetzen können.

Facebook Job Gruppe mit über 7000 Mitgliedern gründen

Wie ich eine Facebook Gruppe mit über 7000 Mitgliedern in meiner Region gegründet habe und jeden Tag automatisiert mindestens 10 Anfragen von Kandidaten bekomme

Vorweg: Es kostet viel Zeit und Geduld, aber kein Geld!!!

Sie können das bestimmt auch mit Geld noch viell schneller hinbekommen, aber ich habe diese Gruppe völlig ohne bezahlte Werbung erstellt.

Es hat ca. 2 Jahre gedauert 7300 Mitglieder zu bekommen.

Ich erkläre Dir in diesem Post wie es geht! 🙂

Du musst einfach die Gruppe mit dem besten Content über einen langen Zeitraum sein. (easy, oder)

So gewinnt deine Facebook Gruppe an Relevanz.

Aber wir bauen das Schritt für Schritt auf.

Das gründen einer eigenen Gruppe ist einfach.

Hier zum Beispiel die Anleitung von Facebook.

Um deine Gruppe von den bisher bestehenden abzugrenzen solltest Du einige Dinge beachten:

Ein professionelle und stimmige Corporate Identity ist sehr wichtig.

Hier gilt:

Keep it Simple!

Speziell im Bereich Jobs und Jobsuche hast Du aktuell noch nicht viel Konkurrenz.

(Vermutlich einfach weil dort nur wenige Marketingspezialisten vertreten sind.)

Mithilfe dieser Tipps kannst Du eine große Facebook Gruppe erstellen und täglich automatisiert Kandidaten bekommen

1. Einen simplen und verständlichen Titel

Wähle unbedingt einen simplen Title mit den wichtigsten Keywords deines Angebotes.

In meinem Fall waren das „Hannover“ und „Jobs“.

Mach es möglichst kurz und präzise.

2. Erstelle ein aussagekräftiges Titelbild

Auch in diesem Fall ist weniger mehr.

Du kannst das Titelbild sehr gut für das Branding deiner Gruppe und Seite benutzen. Mach Dir im Vorfeld intensive Gedanken über ein individuell gestaltetes Titelbild für Ihre Facebook Gruppe. Das ganze sollte auch von Grund auch sehr gut durchdacht werden. Namen einer Seite können zum Beispiel im Nachhinein nur bedingt geändert werden.

Tipp:

Was viele nicht wissen ist, dass dein Titelbild auch in der Suche angezeigt wird.

Aufgrund dieses kleinen runden Bildes entscheidet deine Zielgruppe häufig ob Sie auf den Butten „+ Beitreten“ klickt.

3. Fokus auf die Zielgruppe

Kein Schnickschnack.

Fokussieren Dich bei der Gründung, Pflege und der Erstellung des Contents der Gruppe auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe.

Erarbeiten deinen USP!

In meinem Fall ist der USP eine Gruppe mit regionalen Jobs. Die Gruppe dient der Vernetzung von Arbeitgebern und Jobsuchenden.

Das bieten jedoch auch die anderen Jobgruppen.

Also habe ich das Angebot dieser Gruppe zusätzlich eingeschränkt indem ich nur Jobs von direkten Arbeitgebern aus der Region Hannover veröffentliche.

Das heißt, keine Personaldienstleister, Personalvermittler, Zeitarbeiter und sonstiges. (Sorry :-)).

Mit diesem Fokus habe ich eine einzigartige Jobgruppe.

3. Gruppenregeln

Du kennst das:

Wo viele Leute zusammenkommen, da gibt es Chaos…und genau das passiert auch, wenn Du als Administrator dich nicht AKTIV um die Beiträge und Postings kümmern.

In vielen Gruppen werden diese Regeln auch noch mal zum nachlesen veröffentlicht.

Vertrau jedoch nicht darauf, dass jeder User diese lesen wird. HahaD

Du als Administrator musst alles aktiv steuern!

Außer DIR wird es niemand tun.

4. Mitglieder nur nach Überprüfung freischalten

Gründe in jedem Fall eine geschlossene Gruppe mit exklusivem Content.

Alles andere kannst Du auch über deine Seite teilen und bewerben.

„Geschlossen“ und „Exklusiv“ sind genau die beiden Kriterien warum ein User deiner Gruppe beitreten möchte.

Meiner Erfahrung nach waren die User auch geduldig bis zur Bestätigung.

Wenn Du jede Beitrittsanfrage händisch moderierst, hat das einen sehr großen Vorteil: Du als Administrator hast exklusiven Zugriff auf Kandidaten aus deiner Region die sich für einen Job oder Jobwechsel interessieren.

Nur Sie sehen Kandidaten die Interesse an einem Jobwechsel haben!

Genau aus diesem Grund war es mir wichtig selbst eine Jobgruppe aufzubauen.

5. Überwache alle Beiträge! Ohne Ausnahme!

Du darfst unter keinen Umständen SPAM in deiner Gruppe zulassen.
Einige Mitglieder dieser Gruppe werden es versuchen.

Eine 100-Prozentige Sicherheit für die sofortige Erkennung von Spamern gibt es leider nicht.

Darum ist es wichtig nicht nur die Mitgliedsanfragen händisch zu bestätigen, sondern auch die Beiträge zu moderieren.

Das ist zwar sehr aufwändig, aber die erhalten exklusive Informationen in Form von Jobpostings.
Nach einiger Zeit bekommst Du schnell ein Gespür dafür, welcher Content wertvoll für deine User ist und welcher sie nerven wird.

7. Promote die besten Beiträge über deine FB Seite

Ich würde immer empfehlen eine Gruppe über eine Facebook Seite zu betreuen.

Das machen sonst bisher nur sehr wenige.

Es erzeugt mehr Vertrauen und sorgt gleichzeitig für ein professionelleres Auftreten. Positiver Nebeneffekt:

Du musst nicht dein ggf. privat genutztes Facebook Profil nutzen.

Du kannst bestimmte Beiträge auch über die Seite promoten und so einer breiten Zielgruppe zur Verfügung stellen.

Fazit

Marketing mit Facebook Gruppen lohnt sich sehr, weil Du mit einer Gruppe eine sehr genau definierte Zielgruppe ansprechen können – teilweise noch viel genauer, als das mit einer herkömmlichen Facebook Page möglich ist.

Je stärker sich eine Facebook Gruppe auf eine bestimmte thematische Nische bezieht, desto besser.

Das besondere an diesem Konzept ist, dass Du exklusiven Zugang zu potentiellen Kandidaten aus Ihrer Region bekommst.

Diese Kandidaten haben sich bisher ggf. noch nirgends beworben und sie stehen vielleicht sogar ganz am Anfang Ihrer Jobsuche.

Das diese automatisierte Gewinnung von Namen, Profilen und ggf. potentiellen Kandidaten vergleichbar mit einer Goldgrube ist muss ich jetzt nicht noch mal dazu schreiben, oder? 😉

Weitere Gruppeninsigts

In der Grafik oben sehen Sie den Mitgliederverlauf im letzen Jahr.

Die Gruppe gewinnt jetzt wöchentlich etwa 100 neue Mitglieder und potentielle Kandidaten.

Ich habe einen exklusiven Einblick in Richtung Unternehmen und Jobpostings und sehe eine große Anzahl von Kandidaten.

Diese Namen könnte ich ja zum Beispiel mal Googeln, oder auf XING oder LinkedIn suchen?

Funktioniert!

Allein in den letzten 28 Tagen habe ich 325 potentielle Kandidaten in meiner Region gewonnen.

Hehe^^

It´s up to you! Happy Sourcing!

Update: 10.1o.2018
Thx Tris Revill for this awesome Facebook Post!

Mit GitHub recruiten?

Absolut!

Das funktioniert wirklich!

Ich zeige Dir in diesem Artikel wie GitHub funktioniert und wie Du dort auftreten solltest um Softwareentwickler zu rekrutieren.

Vielleicht hast Du es ja schon mitbekommen, SWE (Softwareentwickler) zu rekrutieren ist nicht die einfachste Aufgabe. 🙂 Vermutlich liest Du dir genau deshalb diesen Artikel hier durch!

Mit diesen Hinweisen hast Du eine bessere Chance.

Hier unten siehst Du ein Beispiel eines GitHub Profils. Das sollte Ihnen für den Start reichen. Mein Profil findest Du übrigens unter diesem Link: https://github.com/andrejoo

Aufbau eines GitHub Profils

Zunächst möchte ich Dir kurz den Aufbau eines GitHub Profils erklären. Vorsicht, es wir gleich etwas komplizierter. (Zumindest für alle nicht Teckies) Es geht um das was Sie unten im Bild in der roten Umrandung sehen.

Owerwiew, Repositories, Stars, Followers und Following.

Ich vergleiche das immer mit Twitter.
(Ich hoffe Du kennst die Funktionsweise von Twitter?):-)

Einmal kurz reindenken, so kompliziert ist es nicht.

Stars: Die Stars bei GitHub sind vergleichbar mit den Likes auf Twitter. Die Registerkarte Stars zeigt Dir, wie viele Projekte einem Softwareentwickler „gefallen“ haben. Diese Projekte können z.B. interessante Anwendungen von anderen GitHub Usern sein.

Followers: Unter Followers/ Following findest DU Unser, denen DU folgst, bzw. die Dir folgen. Stell Dir diese wie Twitter-Follower vor. Diese Zahl gibt an, wie viele andere Softwareentwickler sich für Updates über die Aktivitäten dieses Benutzers auf GitHub interessieren. Damit eigentlich schon ein gutes Indiz dafür wie aktiv ein Unser auf der Plattform ist.

Repositorien: Das ist die GitHub Schatztruhe :-). In einem Repository behält ein Softwareentwickler seinen gesamten Code für ein bestimmtes Projekt. Es gibt zwei Arten von Repositories, die Du finden wirst:

  • Source: Dieses Repository wurde erstellt und ist Eigentum des Softwareentwicklers. Sein Code.
  • Fork: Eine Kopie des Projekts eines anderen Entwicklers. Ein Fork ermöglicht es einem Entwickler, mit dem Code eines anderen zu experimentieren, ohne etwas zu überschreiben.
  • Pull-Request: Eine Änderung oder ein Vorschlag eines Softwareentwicklers in einem Fork, der dem Eigentümer des Repositories zur Prüfung vorgelegt wurde.

Contributions/ Beitrag in GitHub

Contributions: Die Tabelle „Contributions“ zeigt Dir, wie oft ein Benutzer Code in einem Repository hinzugefügt oder bearbeitet hat. Jeder Beitrag wird durch einen grünen Punkt dargestellt und der Schatten dieses Punktes zeigt das Volumen der Aktivität an einem bestimmten Tag an. Dunklere grüne Punkte erscheinen an Tagen, an denen dieser Entwickler aktiver war.

?Hack: 

Wenn ein Großteil der Aktivitäten am Wochenende stattfindet, bedeutet dies in der Regel, dass der Entwickler am Wochenende zu Open-Source-Projekten beiträgt.

Wenn ein Entwickler sich so sehr darum kümmert in seiner Freizeit Code zu schreiben, ist es offensichtlich, dass er das liebt was er tut (und dass er die Art von Entwickler ist, die er einstellen möchte).

Wenn ein Großteil der Aktivitäten unter der Woche stattfindet, sind Open-Source-Projekte der Hauptbestandteil des Vollzeitjobs dieser Person. Diese Art von Entwickler könnte ein hauptberuflicher Freelancer sein, aber egal was der Fall ist, es ist klar, dass diese Person Open Source wirklich genießt.

Es gibt nur eine Schlussfolgerung, die Du aus einem Beitragsdiagramm ziehen können, richtig?

Wenn es in grünen Punkten leuchtet, bedeutet das, dass ein Entwickler leidenschaftlich gerne Code schreibt.

Sicher, das ist ein solider Anfang.

Aber es gibt auch noch ein paar andere Dinge, die Du beachten solltest 🙂

Das waren jetzt die Basics für ein GitHub Profil!?

Jetzt, da Du ein besseres Verständnis dafür hast, besprechen wir noch, wie Du dort mit Softwareentwicklern in Kontakt treten kannst.

Du solltest Dich sehr sehr sensibel bewegen!!!!

Du bist hier sozusagen zu Besuch. Das ist das „Softwareentwicklerland“. Beweg Dich nicht wie der Elefant im Porzellanladen. Das bringt alles, nur kein Erfolg. 🙂

Hier sind ein paar Dinge, die Du unbedingt beachten solltest, wenn Du die Arbeit eines interessanten Softwareentwicklers in GitHub durchsuchen willst.

Was Repositories bedeuten:

Wenn ein Entwickler aktiv Forking betreibt und Pull-Requests für Open-Source-Projekte auf GitHub einreicht, ist dies ein gutes Zeichen dafür, dass diese Person leidenschaftlich an der Programmierung interessiert ist.

Tipp1. Eine hohe Anzahl von Forks und Pull-Requests zeigt die Leidenschaft eines Entwicklers für das Schreiben von Code und den Beitrag zur Entwicklergemeinde. Wenn Ihr Team kollaborativ ist, passt wahrscheinlich ein Entwickler, der aktiv an Projekten arbeitet, gut dazu.

Tipp2. Achte auf die von einem Entwickler akzeptierten Pull-Requests! Wenn die Pull-Anfrage eines Kandidaten in ein beliebtes Repository aufgenommen wurde, beglückwünsche ihn in Deinen Rekrutierungs-E-Mails und/oder persönlichen Gesprächen zu dieser Leistung!

Tipp3. Schließe Entwickler mit einer geringen Anzahl von Quellen nicht aus. Einige Arbeitgeber (z.B. Regierungsunternehmen) könnten Entwicklern verbieten, Code auf GitHub zu teilen, so dass dies nicht immer auf einen Mangel an Leidenschaft oder Talent hinweist.

Jetzt kannst Du deine Beschaffungsaktivitäten direkt aus der GitHub-Suchleiste mit Hilfe von Suchoperatoren steuern.

Viel Erfolg mit GitHub im Recruiting 🙂