LinkedIn Profil richtig gestalten

LinkedIn gewinnt immer mehr Mitglieder. Auch für Recruiter in Deutschland wird dieser Kanal dadurch sehr interessant für die Gewinnung neuer Mitarbeiter.

Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie Du als Recruiter oder Sourcer mehr Rückmeldungen von Kandidaten bekommst und damit jede menge Arbeit sparst.

Das wichtigste, was aber von den meisten Recruitern und Sourcern überhaupt nicht beachtet wird ist das eigene LinkedIn Profil. Dabei ist das eines DER wichtigsten Faktoren für eine gute Response Rate. 

Viele Recruiter machen sich Gedanken darüber, was sie dem Applicant schreiben sollen. Wie also die richtige Erstansprache aussieht. VIEL wichtiger ist jedoch die Frage, wie die Person wahrgenommen wir die schreibt.

Dein Profil sollte unbedingt aussagen, dass DU ein EXPERTE in deinem Bereich bist. Der Leser, in dem Fall der zukünftige Kandidat wird vor einer Rückmeldung checken, ob es sich lohnt dir zu antworten.

Darum habe ich hier einige Tipps für die Gestaltung eines aussagekräftigen Profils auf LinkedIn gesammelt. 

1. Ein gutes Profilbild

Ein gutes Profilbild ist die erste und wichtigste Voraussetzung für eine hohe Response Rate.

Es lohnt sich sehr hier einen professionellen Eindruck zu erzeugen. Achte darauf, dass dein Gesicht darin sichtbar ist.

Im Idealfall sollte niemand anderes darauf zu sehen sein. Es muss nicht unbedingt immer ein schicker Anzug sein. Viel wichtiger ist, dass es authentisch bleibt.

Zum Beispiel ein Bild von Dir als Sprecher auf einer Veranstaltung, in deinem Büro oder mit einer Kaffeetasse mit dem Namen deines Unternehmens drauf? 🙂

Egal für was Du dich am Ende entscheidest, versuch es authentisch und echt zu halten, denn so schaffst Du es dich von den anderen anzuheben und in Erinnerung zu bleiben.

2. Dein Name im LinkedIn Account

Manchmal lese ich hinter dem Namen eines Users noch sein Unternehmen, oder andere Dinge, Symbole oder Ähnliches. Das ist Quatsch.

Benutze einfach deinen Namen und schließe deinen Jobtitel oder Ähnliches nicht mit ein. Damit Du für andere User auf LinkedIn leicht zu finden bist und es easy ist dich in Beiträgen zu markieren. Das ist das wichtigste dabei.

3. Die Beschreibung unten dem Namen

Dieses Feld eignet sich super gut für eine Zusammenfassung von dem was Du berufliche tust: Leistungen/Beruf/Einzigartiges Markenmerkmal (z.B.
„Kaffeesüchtiger Recruiter“)

4. Die LinkedIn Zusammenfassung

WIRKLICH WICHTIG!! Bitte teile Deine persönliche Geschichte darin und zögere nicht zu erwähnen, woran Du gerade arbeitest und warum Du auf LinkedIn bist. (Verbinden mit Gleichgesinnten, Finden von
einen Job, Suche nach Mitarbeitern etc.).

Was auch sehr gut ankommt ist eine Möglichkeit dich am Ende der Zusammenfassung zu kontaktieren zum Beispiel eine E-Mail.

Fügen Sie außerdem einige Medien in die Zusammenfassung ein, wenn Du kannst (persönliche Website, Features, Publikationen, Videos, etc.).

5. Deine Erfahrung

Hinter jeder Station in deinem Lebenslauf hast du die Möglichkeit deine Erfahrung und Aufgaben weiter auszuführen. Nutze diese Felder unbedingt, damit deine Zielgruppe besser versteht was du eigentlich tust.

Hier kannst Du ruhig etwas umfangreicher, aber trotzdem präzise beschreiben was dich ausmacht. Auch dieser Bereich ist vor allem relevant für SEO und die Findbarkeit deines Profils.

6. LinkedIn Empfehlungen

Dies macht tatsächlich einen großen Unterschied in der Findbarkeit deines Profils. Versuche Leute zu finden, mit denen Du in der Vergangenheit zusammengearbeitet hast, oder Personen, mit denen Du derzeit zusammenarbeitest und bitte Sie eine Empfehlung auszusprechen.

Du musst nicht darauf warten, dass Andere eine Empfehlung aussprechen, sondern kannst auch selbst aktiv werden. Wichtig dabei ist, nicht nur auf die Person bezogenes Feedback abzugeben, sondern auch auf die Fachlichen Skills einzugehen.

7. Veröffentlichungen

Wenn Sie Publikation vorzuweisen haben verlinken Sie diese unbedingt. Das macht schon einen sehr guten Eindruck. Du kannst aber auch einfach Publikationen anderer Autoren verlinken die dich zitieren, oder interviewt haben.

Es macht schon Sinn für die Reputation hier etwas verlinken zu können. Genau wie ich, ich baue mir gerade deinen Blog auf um jetzt und in Zukunft meine eigene Marke zu entwickeln. Das ist ein ganz schöner Haufen Arbeit, aber ich glaube es lohnt sich darin zu investieren.

8. Ehrungen & Auszeichnungen

Das ist als Berufsanfänger natürlich etwas schwierig, aber vielleicht hast Du im Studium ja ein Stipendium gehabt, oder ähnliches erlebt. Ganz egal wie klein es ist, es macht schon Sinn hier etwas reinzuschreiben.

9.Unternehmen/Projekte/Sprachen/Zertifizierungen/Kurse:

Für das Ranking sind alle diese Felder nutzlos, aber du kannst gerne ausfüllen um dein Profil zu vervollständigen und das All-Star-Ranking von LinkedIn abzustauben… (fühlt sich gut an!).

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